PCR-Test

PCR-Test

Funktionsprinzip

Beim PCR-Test erfolgt die Auswertung der Probe im Labor und die ProbandInnen erhalten in der Regel innerhalb von 24 Stunden einen schriftlichen Befund. Im Falle eines positiven Testergebnisses gibt der CT-Wert (Cycle Threshold) an, nach wie vielen Zyklen der Auswertung im Thermocycler SARS-CoV-2 Gene über Fluoreszenz detektierbar wurden. Ein hoher CT-Wert bedeutet daher eine geringe Viruslast und ein niedriger CT-Wert eine hohe Viruslast.

Testgenauigkeit

 Der PCR-Test ist hinsichtlich Genauigkeit der Goldstandard bei SARS-CoV-2-Tests. Sowohl Sensitivität, welche die Wahrscheinlichkeit angibt, mit der tatsächlich SARS-CoV-2-positive Personen auch als positiv erkannt werden, als auch Spezifität, welche die Wahrscheinlichkeit angibt, mit der tatsächlich SARS-CoV-2-negative Personen auch als negativ erkannt werden, sind größer als 99%. In der Praxis ist die effektive Sensitivität etwas niedriger als die theoretische Sensitivität und hängt von der Art der Probenentnahme und der damit einhergehenden Qualität der entnommenen Probe ab. Die höchste effektive Sensitivität wird bei einer Beprobung mittels Nasen-Rachenabstrich erzielt.

Im Gegensatz zum Antigen-Test reicht beim PCR-Test bereits eine geringe Menge an Viren in der Probe, um positive Personen zu erkennen. Daher können auch bei schlechter Probenqualität mehr positive Personen erkannt werden als beim Antigen-Test, weshalb beim PCR-Test alternativ zur Abstrichprobe auch eine Beprobung mittels Gurgeln möglich ist.

 

Damit eine Infektion möglichst frühzeitig erkannt wird (ca. 4-5 Tage nach der Ansteckung), empfehlen wir nach Möglichkeit immer eine Beprobung mittels Nasen-Rachenabstrich.

Aussagekraft

 

Bei korrekt durchgeführtem Nasen-Rachenabstrich ist das Ansteckungsrisiko, das von einer negativ getesteten Person ausgeht, für bis zu 48 Stunden nach dem Zeitpunkt der Probenentnahme sehr gering.